Nachstehendes beleuchtet ein wenig in welchem allgemeinen Kontext unsere Vorfahren, auch alle anderen Familien, ihr Leben meistern mussten.
Die Schweiz war bis anfangs 20. Jhdt. ein Auswanderungsland, infolge Armut, Hungersnot und Arbeitslosigkeit. Ein Lohngefälle zwischen Stadt und Land existierte seit jeher, jedoch wurden die mageren Landlöhne mit noch geringeren Entlöhnungen in der Landwirtschaft unterboten. Gearbeitet wurde meistens bis zur Bahre. Unfälle oder Krankheiten hatten oftmals Todesfolgen. Ehefrauen und Kinder waren Besitz des Ehemannes resp. Vaters, es gab weder Frauen- noch Kinderrechte. Betteln oder Verdingen war für Erwachsene und Kinder manchmal die einzige Überlebenschance. Alkoholismus zog sich durch alle Jahrhunderte hindurch. Auch Züchtigungen waren an der Tagesordnung. Zudem herrschte ein streng religiöses Regime, gar Fanatismus. Auch die Folgen durch Kriege oder Naturgewalten (wie Feuer & Überschwemmungen), Geldentwertung, etc., waren grosse Herausforderungen und Belastungen für die Bevölkerung.